Sep 07 2009

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Ehrlicher Wahlkampf

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Wir dürfen schon wieder an die Wahlurnen! Kaum ist die Europawahl verpufft – einzig nennenswert war das positive Resultat unserer CSU – da sind die Plakatständer schon wieder beklebt und in den Stadtteilen werden Info-Materialien zur Bundestagswahl verteilt.

Wagen wir doch nochmal den Blick zurück: Unser Kandidat für das europäische Parlament aus München, Bernd Posselt, hat trotz seines nicht ganz einfachen Listenplatzes den Wiedereinzug nach Brüssel (und Straßburg) geschafft. Darüber hinaus hat die Stadt München nun vier Abgeordnete, einen von jeder großen Partei, im europäischen Parlament und wir können somit hoffen, dass unsere Interessen besonders gut vertreten werden.

Und nun der Blick nach vorne: Wir befinden uns in einem Wahlkampf, der schon entschieden scheint und es doch noch nicht ist. Die destruktive Macht vieler Parteien und Organisationen, denen es nur noch darum geht eine mögliche Schwarz-Gelbe Koalition von CDU/CSU und FDP zu verhindern, sollten wir nicht unterschätzen. Den Teufel an die Wand zu malen und dabei viele Konjunktive zu verwenden – „die könnten ja“, „und möglicherweise werden sie“ oder „also meiner Meinung nach“ – ist ein einfaches, aber hinterhältiges Mittel, um andere fertig zu machen. Jedes Gerücht, das einmal in die Welt gesetzt ist, lässt sich nur schwer wieder ganz vertreiben.

Nichtsdestotrotz ist es für uns wichtig, einen ehrlichen Wahlkampf zu führen, in dem wir aufzeigen, worum es uns geht. Wir wollen eine nachhaltige Politik, die sozial ist und die dem Einzelnen die Freiheit lässt, seines Glückes Schmied zu sein. Eine solche Politik ist nur mit der FDP möglich. Die freien Demokraten teilen viele unserer Werte und haben ein ähnliches Verständnis von Solidargemeinschaft. Schlagen wir nicht auf sie ein, sondern begeistern wir mit Ihnen uns alle wieder für Deutschland!

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Apr 08 2009

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Wir sind dran!

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„I am not naive!“ US-Präsident Obama sagte diesen Satz, als er auf dem Prager Hradschin seine Vision einer atomwaffenfreien Welt entwickelte. Davor war gerade unser Verteidigungsbündnis, die NATO, 60 Jahre alt geworden und hatte mit Albanien und Kroatien zwei neue Mitglieder aus dem ehemaligen Ostblock aufgenommen.

Egal wie man zu Obama und seiner Präsidentschaft steht, was er vermittelt ist heute wohl wieder wichtiger denn je: das es gilt, sich Ziele zu stecken und dann so hart wie möglich daran zu arbeiten, sie zu erreichen.

„Wer eine neue Idee hat, ist ein Spinner, bis die Idee eingeschlagen hat“, soll Mark Twain gesagt haben und genau darum geht es. Wir sind es, die unsere Zukunft gestalten. Auf unseren Schultern lastet die Verantwortung für das was kommt. Ein ehemaliger EU-Botschafter sagte mir vor kurzem mit einem Blick auf eine Schulklasse, an der wir vorüber gingen: „Schau dir diese Kids an. Sie sind es, die in 30 Jahren für uns die Entscheidungen treffen.“ Erst war ich natürlich enttäuscht, dass er mich nicht in diese Gruppe einschloss, dann wurde mir klar, dass es an uns jungen Erwachsenen liegt, die Verantwortung, die uns obliegt, auch anzunehmen und daraus etwas Positives zu machen.

Eine Krise, wie wir sie derzeit erleben, beinhaltet auch immer eine enorme Chance. Endlich können nämlich so manche Ideen umgesetzt werden, die früher mit „Das haben wir aber schon immer so gemacht“ abgetan wurden. Dafür müssen diese Ideen aber vorgebracht und vorangetrieben werden. In der Krise lassen sich Strukturen ändern. Wir sollten unsere Meinung hier aktiv einbringen. Schließlich sind wir es, die in den nächsten 20 Jahren die Verantwortung tragen.

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Jan 24 2009

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Vertrauen

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Die Welt wackelt wegen der Finanzen. Ein Hauptgrund dafür liegt im verloren gegangenen Vertrauen. Vertrauen ist wie das Schmieröl einer Maschine. Ohne Vertrauen funktioniert der Welthandel zwar auch, aber der Verschleiß und die Kosten sind deutlich höher.

Ähnlich verhält es sich mit der vergangenen Landtagswahl in Bayern. So mancher Wähler hat uns nicht mehr vertraut. In der Politik ist das Vertrauen die Leine, an der uns der Bürger führt. Ohne Vertrauen haben wir kaum einen Spielraum für Entscheidungen, können wir kaum riskieren, schwierige Wege zu beschreiten oder größere Anstrengungen mit hohem langfristigem Gewinn auf uns zu nehmen.

Vertrauen hat leider auch die Eigenschaft, dass es nur langsam aufgebaut wird, aber schnell verloren geht. Das trifft in der Finanzkrise genauso zu wie in der Politik. Unsere Aufgabe ist es nun, den Menschen dieses Vertrauen zurück zu geben. In der Finanzwelt wie in der Politik.

Dazu brauchen wir Ehrlichkeit, aber keine Heuchelei. Dazu brauchen wir Mut, aber keine tollkühnen Manöver. Dazu brauchen wir auch Kompromisse, offene Ohren und Zeit. Lassen wir uns voneinander überraschen, zu wie viel wir eigentlich fähig sind.

Für das Jahr 2009 hören und lesen wir im Moment überall, auf was für schlechte Neuigkeiten wir uns einstellen müssen. Nachdem es erstens anders kommt und zweitens als man denkt, sollten wir jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken. Warum sollten es nicht wir sein, die für die good news sorgen?

Mein Vertrauen in unsere Zukunft ist jedenfalls ungebrochen.

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Sep 05 2008

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Vorsicht, der Wähler steht vor der Tür

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Willkommen im Wahlkampf!

Wir befinden uns schon wieder in der heißen Phase, in der wir hart dafür kämpfen, dass die CSU am 28. September mehr als 50% der Stimmen erringt.

Jeder der jetzt kräftig nickt, möge sich kurz zurücklehnen. Wir kämpfen doch nicht dafür, dass wir die „50+x“ erreichen, weil das so schöne Zahlen sind. Wir kämpfen auch nicht dafür, dass bestimmte Abgeordnete ihren Job behalten und andere einen bekommen. Wir kämpfen auch nicht dafür, die einzige Volkspartei Europas zu bleiben.

Wir kämpfen dafür, dass unsere Ideen umgesetzt werden, von denen wir überzeugt sind, dass sie für Bayern am besten sind! Wir kämpfen dafür, dass wir weiterhin im erfolgreichsten Bundesland leben! Wir kämpfen dafür, dass alles besser bleibt!

Gerade bei diesem Anspruch dürfen wir uns aber nicht auf Schlammschlachten einlassen oder unseren Wertekanon vergessen!

An alle Parteien in Bayern daher mein Aufruf: Lassen wir uns auf den Wettstreit der Ideen ein und halten wir unser Niveau hoch! Wir haben alle den Anspruch, die Menschen zu vertreten. Das müssen wir ehrlich machen.

Packen wir’s also an! Für unser schönes Bayern!

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Aug 20 2008

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Children’s logic

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A few days ago, I was on my way through Augsburg and wanted to get on the tramway with my crutches. The three seats just across from the door were taken by three boys aged between 10 and 12.

I asked them, if one could get up and give me his seat. Two didn’t even hear me at all, the other one smiled at me but didn’t get up.
Instead, he scootched over and asked with a bright smile if that space would do it. As I’m not the most voluminous person, I could easily fit in there.
When I sat down, one of the other boys, next to whom I was now sitting as well, looked over, smiled at me and said: „Hallo!“.

It’s so funny how easy a solution kids can come up with. Why does anyone of us have to stand, if we can all sit, if we just move a little closer together. Even some other people on the tram smiled about this reaction of the boys.

Why can’t we stay kids forever?

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Jun 23 2008

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Selbstverständlichkeiten?

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In der US-amerikanischen Verfassung steht bezüglich der Menschenrechte: „We hold these truths to be self-evident“. Die meisten von euch werden mir sicher zustimmen, dass solche Werte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Unantastbarkeit der Würde, die Gleichheit vor dem Gesetz auch wirklich eigentlich selbstverständlich sind.

Stellt sich dann nicht die Frage, warum diese überhaupt in unserem Grundgesetz formalisiert wurden? „Das ist doch selbstverständlich“, könntet ihr sagen, „warum sollen wir das noch extra irgendwo festschreiben?“ Der Einwand ist natürlich berechtigt und verständlich. Wir schreiben ja auch kein Gesetz, dass es jedem Menschen erlaubt ist, so viel Luft einzuatmen, wie er will, oder das festlegt, ab wann ein Neugeborenes schreien darf.

Manchmal sind die Dinge aber so, dass sie für die meisten Leute selbstverständlich sind, für manche aber nur „eigentlich selbstverständlich“. Wenn man feststellt, dass das, was für die Mehrheit klar, eindeutig und überhaupt nicht diskussionswürdig ist, für andere nicht so unumstößlich ist, sollte man sich überlegen, ob man diese Selbstverständlichkeiten formalisiert. Das schränkt die wenigsten ein und macht den anderen zumindest bewusst, wo solche „eigentlich selbstverständlichen“ Punkte liegen.

Über Werte zu diskutieren, ist immer auch ein fruchtbarer Reflektionsprozess, bei dem sich auch eigentlich Selbstverständliches überdenken lässt. Machen wir uns dies bewusst, manche Selbstverständlichkeit war früher nicht so selbstverständlich; manche Selbstverständlichkeit ist nur für uns selbstverständlich; manche Selbstverständlichkeit muss teuer erkauft werden, bevor sie selbstverständlich wird.

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Apr 08 2008

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Begeisterung trotz Wahlschlappe

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Wisst ihr eigentlich, was Begeisterung alles möglich machen kann? „Klar“, sagt ihr jetzt, „Begeisterung ist toll und schön und … naja, was will er denn mit so einer platten Aussage?“

Meine Fußballmannschaft hatte nicht unbedingt die erfolgreichste Hinrunde hinter sich und wir überwinterten auf einem Abstiegsplatz mit 8 Punkten Rückstand auf zumindest den Relegationsplatz. Schön und gut, aber was interessiert euch das?

Seit der Rückrunde haben wir eine richtige Fankurve: circa 10 Jugendliche, die lautstark und Fahnen schwenkend unsere Mannschaft nach vorne treiben. Bei einem erzielten Tor bricht lauter Jubel aus, beim Gegentor werden wir gleich wieder aus der Kurve nach vorne getrieben und wenn das Spiel von uns abzusacken droht, sorgen die Fans dafür, dass man auch noch die letzten 10% aus sich herausholt.

Die Begeisterung, mit der uns die Jungs anstecken, hat dazu beigetragen, dass wir in der Rückrunde noch kein Spiel verloren haben und den Rückstand schon auf 4 Punkte reduzieren konnten.

Worauf ich hinaus will, ist, dass wir alle in uns die Kraft haben, andere mit unserer Begeisterung anzustecken. Das ist gar nicht so schwer. Wir müssen uns nur wollen trauen. Wenn wir schon etwas tun, dann sollten wir es mit Begeisterung tun, mit Leidenschaft und Engagement; und außerdem daran denken, die Leute um uns herum dabei „mitzunehmen“. Anfeuern, ermutigen und unterstützen kann jeder; und doch ist es nicht so alltäglich, dass wir uns nicht bei jedem Kompliment noch geschmeichelt fühlten. Also, trotz der Wahlschlappe: begeistern wir uns und unsere Mitmenschen wieder!

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Jan 31 2008

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Unbegrenzte Möglichkeiten

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Im Zug sitzt mir gerade ein älterer Herr gegenüber, der fasziniert auf seinem – wohl neuen – Navi die Route mitverfolgt. Gemeinsam lachen wir darüber.

Ist es nicht begeisternd, wie der technische Fortschritt die Perspektiven gedreht hat. Heute legen die Senioren die kindliche Begeisterung an den Tag, dessentwegen sie uns noch vor 10 Jahren milde belächelt hatten. In solchen Momenten fällt mir wieder auf, wie einfach und gerecht unsere Welt doch geworden ist. Wir jungen Leute können uns heute so einfach wie nie einen immensen Schatz an Wissen und Fähigkeiten aneignen, wir können so günstig wie nie die große, weite Welt sehen und uns stehen so viele Möglichkeiten offen wie nie zuvor.

Wenn wir und die anderen Parteien uns jetzt im Wahlkampf schon alle möglichen Versäumnisse und Schwachpunkte gegenseitig vorhalten, sollten wir auch bedenken, wie gut es uns eigentlich geht! Das ist kein Selbstläufer, sondern erfordert von uns jetzt umso mehr Einsatz, um unseren Lebensstandard zu halten oder noch weiter auszubauen. Wer sich jetzt auf den Lorbeeren ausruhen will, gibt seinen Status dem unaufhörlich nagenden Zahn der Zeit preis. Für die von uns aber, die sich engagieren und einbringen, stehen alle Türen offen. Jeder, der seinen inneren Schweinehund überwinden kann, hat allen Grund optimistisch zu sein. Viel davon verdanken wir den Generationen vor uns, die unwahrscheinlich viel erreicht haben, wovon wir jetzt profitieren und woran wir weiterbauen dürfen. Da ist es doch umso besser, dass den Senioren unsere Produkte – wie das Navi – auch noch so viel Spaß machen!

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